Müritz
Mai 2006


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ADFC –Müritz- Radtour bei Superwetter
Waren an der Müritz im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte war der Ausgangspunkt der diesjährigen einwöchigen Radtour des ADFC Wedemark, an der 27 Radfahrer teilnahmen.In einem schönen Hotel am Kolpinsee untergebracht, genossen alle Teilnehmer die täglichen Touren bis ca. 75 km. Eine atemberaubende und abwechslungsreiche Landschaft, Weite und Ruhe erwartete die Radler, und dazu auch noch unverbrauchte Natur und gute Luft. Rund um den Plauer See, Fleesensee, Kölpinsee, Feisnecksee, Binnenmüritz und Müritz, vorbei an malerischen Orten und Fischerdörfern, in den Müritz Nationalpark und z.B. in die Städte Plau, Malchow und Röbel führten die Touren bei zunächst kaltem Wetter, aber nach zwei Tagen bei herrlichem Sonnenschein.
Wem die Strecken zu beschwerlich wurden, konnte entweder mit dem Schiff oder aus dem Bereich des Nationalparks per Bus mit Fahrradhänger zurück nach Waren kommen. Ein einmaliges Angebot der Mobilität.. Die ersten Tage hatten einige Radler etliche Pannen mit ihren Rädern, die jedoch mit großem Elan einiger Männer und viel Spaß mit einem Kümmel am Abend behoben wurden. So entstand das Motto „morgens Panne abends Kümmel!“ Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt. Alles in allem eine gelungene Fahrt, abwechslungsreiche und erholsame Tage in einer der schönsten Regionen Deutschlands.
Brigitte Halberstadt |
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Münsterland
Mai 2007


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Wedemärker im Radlerparadies Münsterland
Petrus hat es gut gemeint mit den Radlern des ADFC Wedemark, die Anfang Mai bei strahlendem Sonnenschein eine einwöchige Radreise durch das Münsterland machten. Gimbte, ein uriger kleiner Ort inmitten der idyllischen Emsregion, war Ausgangsort für gemeinsame große und kleine Tagestouren durch wunderschöne reizvolle Park – und Auenlandschaften, Naturschutzgebiete und Vogelreservate. Kleine asphaltierte landwirtschaftliche Wege durchziehen das Land, auf denen bequem die abwechslungsreiche reizvolle Natur erradelt werden konnte. Die Rapsblüte im Wechsel von alten Wallhecken, Wäldern und üppigen Wiesen war dabei ein besonderer Anblick.
Morgens vor Fahrtbeginn schenkte die Hotelbesitzerin persönlich ausreichend Kettenöl aus, ein geistiges Getränk, das tatsächlich unfallfreie Tage und nicht eine Panne gewährleistete. Ein ganz besonderer Service, der viel Spaß brachte. Auf abwechs-lungsreichen Strecken, die von einer Vielzahl von Kirchen, Klöstern und Wasser-schlössern geprägt sind, wurden ca. 400 km geradelt. Die Fahrradstadt Münster, Wallfahrts – u.Hansestadt Telgte, Reiterstadt Warendorf, Emsdetten,Greven und die Burg der Familie Hülshoff in Havixbeck waren dabei kultur – historisch von besonderem Interesse.
Die Besonderheit des Münsterlandes ist ein wabenförmiges Radwanderwegenetz. Jede Wabe ist eine Rundtour, hat eine eigene Nummer, die dann auf den Wegweisern vermerkt ist. Teilstrecken und Waben können miteinander kombiniert werden, die dann eine Vielzahl von Variationen ermöglichen. Zusätzlich sind viele Themenrouten ausgeschildert im Land der 100 Schlösser, geradezu ein Paradies für Radfahrer. Eine rundherum gelungene Fahrradwoche, die alle 17 Teilnehmer begeisterte, und schon jetzt an eine Wiederholung denken lässt..
Brigitte Halberstadt |
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Holland
Juni 2007



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ADFCler mit Schiff – und Rad durch das grüne Herz Hollands
Ein umgebautes Frachtschiff, die Noorderzon mit einer Länge von 35,2 m, war eine Woche das Domizil der Radler des ADFC Wedemark für eine besonders gelungene Individualreise durch den Südwesten der Niederlande .Käpitän Bart steuerte das Schiff ab Amsterdam sicher durch die Binnengewässer, und Gastgeberin Leontien sorgte für das leibliche Wohl.
Tagsüber wurden die schönsten Routen des Landes mit dem Rad erkundet. So das grüne Herz, eine wechselnde Polderlandschaft zwischen den Städten Amsterdam, Utrecht, Gouda, Rotterdam, Delft und Den Haag, durch Torfmoorbildung und Torfgewinnung entstanden. Heute ein wertvolles Stück Natur, durchzogen von Flüsschen und Kanälen, bunten Windmühlen, charakteristischen Städten und Dörfern mit zeitgenössischer Architektur und vielen Sehenswürdigkeiten, die Zeugen der reichen Handels – und Fischereivergangenheit sind. Mit dem historischen Ambiente und den einzigartigen Grachten hat jede Stadt ihren ganz eigenen Charme. Von Den Haag dann entlang der Nordseeküste.Von Scheveningen über Leiden nach Noordwijk. Wieder eine ganz andere Landschaft. Wellenrauschen und Seeluft tanken, durch kilometerlange Dünen fahren, eingerahmt mit Strandhafer und blühenden Dünenpflanzen, soweit das Auge reicht.
Die letzte Tour von Haarlem bei frischer Brise mit der Nase im Wind zum Windmühlen- Museumsdorf „ Zaanse Schans“, in dem interessante Details der holländischen Geschichte dokumentiert sind.
Zum Abschluss blieb noch Zeit für eine Sightseeing Tour in Amsterdam, eine der schönsten Metropolen Europas. Die Begeisterung der 20 Teilnehmer über die abwechslungsreiche Reise lässt schon jetzt eine Wiederholung in einem anderen Teil Hollands vermuten.
Brigitte Halberstadt |
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Eifel September 2007
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ADFC - Genussradeln in der Eifel
Zwanzig Radfreunde beteiligten sich an der letzten gemeinsamen Radtour in diesem Jahr in der Eifel. Im Dreimädelhaus in Winnerath wurde Quartier bezogen, und der Chef des Hauses „ Siggi“ war ein sachkundiger Tourenleiter, der für die nächsten Tage ein tolles Programm vorbereitet hatte.
Um die täglich wechselnden Touren-Startplätze zu erreichen und auch den Radius zu erweitern, nahmen die Radfahrer in einem hauseigenen Planwagen Platz, die Fahrräder in einem Radtransportanhänger, und das ganze Gespann wurde vom Trecker gezogen. So konnte keine Steigung die Radfahrer überfordern, um auch in die entfernteren Gebiete der vulkanischen Eifel zu kommen, die durch die abwechslungsreiche Mittelgebirgs- landschaft mit wunderschönen Panoramablicken beeindruckte. Zahlreiche Flüsse, wie Ahr, Erft, Kyll, Lieser, Mosel oder Rhein boten viel Abwechslung; oder auch stillgelegte umgebaute Bahnstrecken, auf denen man kilometerlange Gefälle hinunter fuhr.
Malerische Dörfer und geschichtsträchtige historische Städte mit schön verzierten Fachwerkhäusern und Burgen verströmten mittelalterliches Flair, wie z.B. Altenahr, Bad Neuenahr, Bad Münstereifel, Bernkastel- Kues, Remagen und Gerolstein. Die Etappenlängen von ca. 38- 60 km erlaubten ein gemütliches Tempo und ließen ausreichend Gelegenheit zu Besichtungen.
Die Rückfahrten gingen per Bahn bis Bad Münstereifel oder per Rad zu einem bestimmten Punkt, wo das Treckergespann immer für die Heimfahrt ins Hotel bereit stand.
Zum Abschluss blieb das Fahrrad stehen, und man wanderte von Altenahr auf dem Rotweinwanderweg nach Mayschoss, wo ein uriger Weinkeller besichtigt wurde mit anschließender Weinprobe.
Die Radwanderwoche in der Eifel war bei gutem Wetter, ohne Pannen und guterLaune rundherum ein ganz besonderes Erlebnis.
Eugen Heise |
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Fränkisches SeenlandApril / Mai 2008


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ADFC’ler erradeln das Fränkische Seenland
Georgensgmünd im Fränkischen Seenland war das Ziel einer einwöchigen Radtour von 21 Teilnehmern der ADFC-Ortsgruppe Wedemark Ende April. Das Erholungs- und Freizeitgebiet bei Nürnberg ist durch das größte wasserwirtschaftliche Bauvorhaben Deutschlands entstanden und wurde durch die Flutung des Brombachsees im Jahre 2000 fertig gestellt. Bei der interessanten Besichtigung einer Wasserkraftanlage mit Absperrwerk konnten sich die Teilnehmer über das System der Überleitung von Altmühl – und Donauhochwasser in das Regnitz-Main-Gebiet ausführlich informieren.
Die Seenplatte umfasst mehrere Seen, lange Sandstrände und 1500 km Radwege rund um die Seen, so dass für Bade – Radler – oder Wanderurlauber keine Wünsche offen bleiben. Die Städte und Dörfer vor den Toren Nürnbergs sind Zeuge einer ereignisreichen Kulturgeschichte und anschaulicher handwerklicher Baukunst. Oder Nürnberg selbst mit seinem Wahrzeichen, dem alles überragenden Burgberg aus Sandstein, auf dem die Kaiserburg erbaut wurde. Eine weltoffene Stadt, in der verschiedene Kulturen das Stadtbild prägen, ebenso wie das Nebeneinander von Historie und Moderne.
Zu erwähnen ist auch Spalt, die Hopfenmetropole Nordbayerns, eine über 1000 Jahre alte Stätte fränkischer Kultur. Hier wurde den Radlern die Bierbraukunst der Spalter Brauerei näher gebracht.
Das Durchfahren des Altmühltals von Treuchtlingen nach Eichstätt war jedoch die schönste Strecke. Eine erlebnisreiche Woche in wunderschöner Landschaft, vielen Biergärten und gutem Wetter fand damit ihren Abschluss.
Der besondere Dank gilt Dietrich und Louise, die mit ihrem Einsatz und der guten Ortskenntnisse die Radtouren anführten und Besichtigungen organisierten
Brigitte Halberstadt |
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Berlin
Juni 2008






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ADFC-Radler tourten durch Berlin
Ein Experiment für die Radler der ADFC Gruppe Wedemark, in einer solch impulsierenden Großstadt, wie Berlin, mit 20 Leuten im Pulk mit dem Rad Ende Juni eine Woche herumzukurven. Erstmals aus Sicherheitsgründen mit schockfarbenen gelben Westen bekleidet, die unbeabsichtigt viel Aufmerksamkeit erregten und einen großen Wiedererkennungswert hatten. Det is aber ne jute Idee, so und anders lauteten die vielen Bemerkungen, wenn die Gruppe vorbeirauschte. Angeführt von Axel von Blomberg, einem fach – und ortskundigen Reiseleiter. Berlin mit seinen 12 Bezirken, die nicht gerade eine radfahrerfreundliche Infrastruktur haben, stellte schon eine große Herausforderung für eine Gruppe Radfahrer dar. Doch Axel umschiffte geschickt viele Klippen und brachte die Gruppe heil durch den Großstadtdschungel.
Zunächst ging es in das Reichstagsgebäude. Dank Frau Caren Marks, MdB der SPD , ging der Einlass schnell vonstatten. Nach einem Vortrag im Plenarsaal über das Parlament sowie die Architektur des Hauses, traf man sich mit Frau Marks zu einem Gespräch mit anschließender Diskussion. Die Besichtigung der Kuppel mit dem überwältigenden Blick über die Hauptstadt war bei gutem Wetter besonders schön. Die anschließende Fahrt durch das Regierungsviertel rundete diesen Teil ab.
Berlin Mitte war das erste Ziel. Eine unglaubliche Zahl von Sehenswürdigkeiten mit bewegter Vergangenheit. Jeder kennt das Brandenburger Tor, Symbol Berlins, mit Pariser Platz. Die Staatsoper, das Zeughaus und Kronprinzenpalais, die Museumsinsel mit ihren klassizistischen Prachtbauten, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden, sowie die Hackischen Höfe und das Nikolaiviertel, das als die Wiege Berlins gilt.
Der Gendarmenmarkt mit seinen beiden Domen und dem Schauspielhaus, der schönste Platz Berlins. Beeindruckend auch der Rückbau des Palastes der Republik.
„Wo war die Mauer?“, fragten sich die Radler. Nur eine Doppelreihe Kopfsteinpflaster oder einige Teilreste erinnern an das makabre Wahrzeichen Berlins und die Teilung Deutschlands. Die Gedenkstätte „ Berliner Mauer“ Bernauer Straße sowie die „Günter Litfin“ Gedenkstätte wurden besichtigt, und der Bruder des an der Mauer Erschossenen kam und erzählte aus der Vergangenheit.
Weiter nach Potsdamm. Die Schlösser Sanssouci, Belvedere, Cecilienhof und vieles mehr. Auch hier spiegelte sich die turbulente Geschichte der Deutschen wieder, die mit vielen Anekdoten des Reiseleiters Axel eindrucksvoll untermauert wurde.
Weitere Touren nach Kreuzberg, Treptow-Köpenick, Tegelsee, Spandau, Wannsee mit Pfaueninsel und Grunewald waren durch die vielen Seen, Wasserwege, Parks, stadtnahe Waldgebiete und Grünanlagen reizvolle Ausflugsziele.
Die ereignisreiche Woche wurde gekrönt mit einem Besuch der „Glanzlichter der Revue 2008“ im Friedrichstadt Palast sowie einen Blick auf die Christopher Street Day – Parade.
Fazit: Berlin ist immer eine Reise wert, besonders mit dem Fahrrad. Schnelles Vorankommen in die entlegendsten Winkel, die mit einem Fahrzeug oder zu Fuß nie zu erreichen wären.
Brigitte Halberstadt
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SpreewaldApril / Mai 2009





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ADFC ´ler auf den Spuren der Spreewaldgurke Eine Woche radelten 27 Teilnehmer der ADFC-Ortsgruppe Wedemark bei strahlendemSonnenschein durch den Spreewald und die Niederlausitz. Angeführt von Reiseleiter Klaus Haufe gingen die täglichen Touren von Burg im östlichen Teil des Oberspree-waldes durch die schönste Fluss – und Auenlandschaft Mitteleuropas, die 1991 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Kulturelles-, Geschichtliches – und immer mal wieder historische Anekdoten bekamen die Teilnehmer zu sehen und zu hören.
Entstanden ist das schmale Erosionstal des Spreewaldes in der Eiszeit durch das Schmelzen der Gletscher, als sich gewaltige Wassermassen in das Gebiet wälzten. Es bildeten sich Moore und Sümpfe, und danach ein weit verzweigtes Wassernetz mit mehr als 450 Fließen, die heutzutage den besonderen Reiz des Spreewaldes ausmachen. Von fast jedem Ort kann man mit dem typischen Spreewaldkahn fahren, der wie eine Gondel „gestakt“ wird, und dabei vom Kahnfahrer viel über die Gewohnheiten und das tägliche Leben der Anwohner erfahren.
Man findet gut ausgebaute und beschilderte Radwege, die sich wie ein Spinnennetz durch die Landschaft ziehen. Das Logo, eine radelnde Gurke, begleitet den Radwanderer auf einem 250 km langen Gurkenrundweg quer durch den Spreewald. Ein Mekka für Radfahrer. Teichlandschaften, Seen und Wälder, Gurken- und Gemüsefelder, dazwischen geschichtlich interessante Dörfer und Städte, die viel zu bieten haben.
In Lübben z.B. mit seiner über 850jährigen wechselvollen Geschichte, im Krieg zu 80% zerstört, ist Erstaunliches entstanden. Der Marktplatz, das Zentrum der Stadt, die Paul-Gerhard-Kirche, das Schloss mit dem Wappensaal im Schlossturm, die alten Häuser usw. wurden originalgetreu restauriert und die Schlossinsel zu einem Kleinod im Stadtbild umgebaut. Ebenso Cottbus mit seinen wunderschönen Barockhäusern am Markt und die Altstadt, Schloss Branitz und der Fürst-Pückler-Museum Park. Sehenswert war auch die Festungs- und Fischerstadt Peitz mit Deutschlands größter Teichlandschaft und Karpfenzucht sowie dem Eisenhütten- und Hammerwerk mit einer der ältesten deutschen Hochofenanlage.
Von dort ging es weiter zu dem Aussichtspunkt eines ehemaligen gewaltigen Braunkohle-Tagebaus, wo dieTeilnehmer alles über die Kohle und die vorgesehene Renaturierung der Lausitz erfuhren. Beeindruckend war auch die Besichtigung der bei Raddusch stehenden riesigen Slawenburg. Sie wurde der ursprünglichen Burganlage nachgebaut, die vor ca. 1000 Jahren an gleicher Stelle stand. Es war das ehemalige Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Lusizi, denen die Lausitz ihren Namen verdankt. Die heute noch als ethnische Minderheit in der Lausitz lebenden 60.000 Sorben/Wenden gelten als ihre Nachfahren.Ein
Highlight war auch die denkmalgeschützte Holländer Dreifachwindmühle zu Straupitz. Der Mühlenrundgang mit Erklärungen und Leinölverkostung war sehr interessant. Das Spreewälder Nationalgericht - Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl- wurde selbstverständlich auch probiert.. Heute noch wird die Mühle als Mahl-, Öl – und Sägemühle genutzt, eine Rarität in Europa.
Der romantischste Ort inmitten des Spreewaldes war aber Lehde mit seinem bekannten Freiland-, Bauernhaus- und Gurkenmuseum. Bis zur Landverbindung nach Lübbenau im Jahre 1929 war das Dorf nur mit einem Kahn zu erreichen, was auch heute noch bei einzelnen Gehöften der Fall ist. Als der Tourismus den Spreewald entdeckte, war Theodor Fontane 1858 einer der ersten Besucher. Er schrieb über Lehde: „ Es ist eine Lagunenstadt im Taschenformat, ein Venedig, wie es vor 1500 Jahren gewesen sein mag, als die ersten Fischerfamilien auf seinen Sumpfeilanden Schutz suchten.“
Der Spreewald ist eine Region mit vielen Gesichtern. Orte der Ruhe und Stille sind ebenso zu finden, wie laute touristische Ausflugziele. Wer aber Erholung sucht und aktiv sein will, ist hier genau richtig. Unzählige Möglichkeiten bieten sich an, und das in der sonnenreichsten Region des Landes Brandenburgs.
Brigitte Halberstadt |
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» Teil 2 | |