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Mit Warnwesten sicherer durch den Verkehr
Warnwesten für mehr Sicherheit in der Gruppen, dass hat der ADFC Wedemark nach einjährigem Einsatz festgestellt.
- Erstmals wurden die Warnwesten im Juni 2009 in Berlin eingesetzt.
Ein Experiment für die Radler der ADFC Gruppe Wedemark, in einer Großstadt, wie Berlin, mit 20 Leuten im Pulk mit dem Rad Ende Juni eine Woche herumzukurven. Erstmals aus Sicherheitsgründen mit schockfarbenen gelben Westen bekleidet, die unbeabsichtigt viel Aufmerksamkeit erregten und einen großen Wiedererkennungswert hatten.
Det is aber ne jute Idee, so und anders lauteten die vielen Bemerkungen, wenn die Gruppe vorbeirauschte.
Die Warnwesten werden bei allen Gruppenfahrten eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass wir als Radfahrer bei den anderen Verkehrsteilnehmer/innen (insbesondere bei Autofahrerinnen und Autofahrern) wesentlich mehr Aufmerksamkeit erzielen.
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ADFC –Radler tragen Fahrradhelme (Ende 2008)
Der Fahrradhelm war das Thema der letzten gut besuchten Mitgliederversammlung des ADFC Ortsgruppe Wedemark. Herr Dr.med.H.Dieter Behrens, Internist aus Bissendorf, war eingeladen, um aus seiner langjährigen Praxis über Kopfverletzungen speziell bei älteren Menschen zu berichteten..
Die interessante medizinische Einführung machte schnell jedem Anwesenden klar, wie das Leben des Menschen vom Gehirn geprägt wird, und deshalb der Schutz des Kopfes oberste Priorität haben muss. Das vorrangige Problem bei älteren Menschen ist die zunehmende Brüchigkeit der Adern im Gehirn, die dann bei geringsten Stößen platzen können. Des Weiteren nehmen die Elastizität und das Reaktionsvermögen erheblich ab, so dass sie sich bei Unfällen falsch verhalten und nicht schnell genug reagieren. Bei einem Patienten, der sich nach einem Radunfall gut fühlte, verschlechterte sich erst Tage danach der Gesundheitszustand. Eine Gehirnblutung wurde festgestellt, die eine lange Krankheit auslöste und schlimme Folgen hatte
Herr Dr. Behrens betonte, dass ein Helm auch kein absoluter Schutz bei einem Unfall ist; jedoch dämpft er die Stöße bei einem Aufprall und kann so die Gefahr von Kopfverletzungen verringern. Ein Helm muss auf jeden Fall die richtige Größe haben und gut sitzen. Der Kinnriemen muss richtig eingestellt - und geschlossen sein, damit der Helm bei einem Unfall nicht weg fliegt.
Bei einer anschließenden regen Diskussion konnte Herr Dr. Behrens noch viele offene Fragen beantworten. Der Vortrag muss so beeindruckt haben, was offensichtlich dazu führte, dass bei der nächstfolgenden Fahrradtour alle Radler einen Helm trugen.
Brigitte Halberstadt |
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Bambus - Fahrräder aus Afrika
Die Mitglieder des ADFC OG Wedemark hörten einen interessanten Vortrag von Herrn Professor Rolf Schwermer der Fachhochschule Hannover. Anlässlich einer Studienreise durch Afrika lernte Herr Prof. Schwermer Herrn Craig Calfee kennen, einen HiTec-Fahrradbauer aus Kalifornien, der als Entwicklungshilfe eine Manufaktur in Ghana zum Bau von Bamboosero-Bambus-Fahrräder aufbaute.
Die Rahmen dieser Fahrräder werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Bambus gefertigt, der in Ghana wächst und somit als Rohstoff vor Ort vorhanden ist. Ghanaische Mitarbeiter, Bambooseros genannt, ernten und trocknen den Bambus und wurden von Craig in der präzisen handwerklichen Technik des Baus der Rahmen intensiv geschult. So werden bereits in verschiedenen Manufakturen in Ghana die Rahmen auch nach den Körpermaßen der Besteller gebaut. Die Fertigstellung zu kompletten Rädern wird entweder in Ghana vorgenommen, um sie dann an Touristen zu verkaufen, oder in die USA oder Europa versandt, um dort nach den Wünschen der Besteller zusammengebaut zu werden. Dadurch wird ein faires Einkommen der Bambooseros gesichert, die damit ihre Familien ernähren können.
Die Arbeitslosigkeit in Ghana beträgt ca. 70 %. Das Ziel dieses Unternehmens ist nicht Maximalgewinnung, sondern die Überwindung von Armut. Außerdem werden ökonomische und finanzielle Nachhaltigkeit angestrebt. Die Fahrräder werden bereits in Uganda, Neuseeland und auf den Philippinen gebaut und sind als City- oder Mountain-Bikes, Rennrad und Lastenfahrrad zu haben. Von einem renommierten Fahrrad - Prüfinstitut in Deutschland wurde die Bambusrahmen - Bauart getestet und als gut befunden. Herr Schwermer stellte sein aus Ghana mitgebrachtes Rad in Mellendorf vor - ein absoluter Hingucker - der wahrscheinlich viel Aufmerksam erregt.
Brigitte Halberstadt
Info zum Fahrrad unter: http://www.bamboosero.com/ |
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